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Der
Marburger Kamerapreis 2012
geht an die französische Kamerafrau
Agnès
Godard
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Der
Marburger Kamerapreis wird gemeinsam
von der Philipps-Universität und der
Stadt Marburg am 2. März 2012 um 20Uhr
in derAlten Aula überreicht.
Eingebettet ist
die Verleihung in die
14. Marburger
Kameragespräche, die
am 2. und 3.
März traditionell in den
Marburger
Filmkunsttheatern
stattfinden.
Ab Februar 2012
zeigen wir in drei
Filmreihen
ausgesuchte Titel aus dem
Werk von Agnès Godard
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in
der VOR-REIHE
Mittwoch
8.2. um 20Uhr:
Zusammen
ist man weniger allein
(Ensemble, cèst tout)
Regie: Claude
Berri
Frankreich 2007, 97 Min.
Einführung: Prof.
Dr. Malte Hagener
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Mittwoch
15.2. um 20Uhr:
35
RHUM
(35 Rhums)
Regie: Claire
Denis
Frankreich 2007, 100 Min.
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Mittwoch
22.2. um 20Uhr:
LIEBE
DAS LEBEN
(La vie rêvée des anges)
Regie: Erick
Zonca
Frankreich 1998, 113 Min.
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Mittwoch
29.2. um 20Uhr:
DIE
AFFÄRE
(Partir)
Regie: Catherine
Corsini
Frankreich 2009, 86 Min.
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in der
HAUPT-REIHE:
Freitag 2.
März um 14.30Uhr:
Eröffnung
der 14. Marburger Kameragespräche
mit:
BEAU TRAVAIL
Regie:
Claire Denis
Frankreich 1999, 90 Min.
Originalfassung mit Untertiteln
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Samstag 3.
März um 10.00Uhr!!
HOME
Regie:
Ursula Meier
Schweiz/Frankreich/Belgien 2007, 98
Min.
Originalfassung mit Untertiteln
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Samstag 3.
März um 15.00Uhr!!
GOLDEN DOOR
(Nuovomondo)
Regie:
Emanuele Crialese
Italien/Frankreich 2006, 98 Min.
Originalfassung mit Untertiteln
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Im Rahmen-Programm zu den
Kameragesprächen
werden drei weitere
Titel von
AGNÈS GODARD gezeigt.
Die exakten Einsatzdaten werden
demnächst hier zu finden sein
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Die feierliche
Preisverleihung ist am 2.3. um 20Uhr
in der Alten Aula
der Philipps-Universität
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Begründung der
Jury:
Im
Rahmen der 14. Marburger Kameragespräche erhält die 1951 in
Dun-sur-Auron,
Département Cher (Frankreich) geborene Agnès Godard
am 2. März 2012 den
mit 5.000 € dotierten und
zum 12. Mal verliehenen Marburger Kamerapreis.
Mit
Agnès Godard wird eine Kamerafrau ausgezeichnet,
die sich in den
vergangenen 20
Jahren als eine der prägnantesten,
mutigsten und einflussreichsten
Bildgestalterinnen im
europäischen Film erwiesen hat.
Für
die französischen Regisseurin Claire Denis hat Godard
bereits ein Dutzend
Filme fotografiert, darunter
BEAU TRAIVAIL (DER FREMDENLEGIONÄR,
1999)
oder
L’INTRUS (DER FEIND IN MEINEM HERZEN, 2004).
Daneben
arbeitet
sie mit zahlreichen
weiteren
bedeutenden Persönlichkeiten des europäischen Kinos
wie
Agnès Varda,
Alain Resnais, Wim Wenders, André Techiné,
Emanuele
Crialese, Claude Berri und
Ursula Meier zusammen.
Im
aktuellen internationalen Spielfilm der letzten Jahre wie
GOLDEN DOOR (Emanuele
Crialese, 2005), HOME (Ursula Meier, 2007)
oder ZUSAMMEN IST MAN
WENIGER ALLEIN
(Claude Berri, 2006),
zeichnet sie sich durch ihre vielseitigen,
überraschenden
Bildschöpfungen im Zusammenspiel mit der Regie aus.
Von
den ersten Filmen an ist dabei eine intensive Neugierde
auf die Welt
spürbar,
eine Lust am Sehen und ein Gespür dafür,
die Dinge und die
Menschen neu und auf
andere Weise visuell
zu entdecken. Ohne großen technischen
Aufwand
können
Godards Bilder dabei eine intime, physisch
spürbare
Nähe herstellen wie
in den zahlreichen Großaufnahmen
von NÉNETTE ET BONI
(Claire Denis, 1996) oder
überwältigende Panoramen entwerfen wie die karge
Wüstenlandschaft Djiboutis in BEAU TRAVAIL.