Schul-Kino
*******************************
Schulvorstellungen mit Filmen des
aktuellen Programms

(z. Z. "Ziemlich beste Freunde")
 oder mit Wunschtiteln
sind in der Zeit von Montag bis Freitag

von 8.00Uhr bis 13.00Uhr möglich!
> Sonder-Eintrittspreise, begleitende LehrerInnen frei
Kontakt: 06421-62677 oder 67269 / Mobil: 0173-2566183
e-mail: info@marburgerfilmkunst.de








cinéfête

Das Festival des französischen Films für Schüler und Erwachsene
Cinéfête 2011 fand vom 3. bis 9. November statt

Zum zwölften Mal gastiert das französische Jugendfestival Cinéfête
in den Marburger Filmkunsttheatern.
Cinéfête verbindet traditionell einen
 Einblick in das aktuelle Schaffen der großen Filmnation Frankreich mit
einem Blick auf die Kultur unseres Nachbarn.
Das Festivalprogramm vereint pädagogischen Anspruch, jugendgerechte Unterhaltung und künstlerischen Wert.
 Die Filme kommen ebenso aus Frankreich wie aus frankophonen Ländern
 und
werden
in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt
 -
zum Sonder-Eintrittspreis von 3,-€!
Cinéfête leistet über die Vermittlung von Filmkultur und Sprachkenntnis
 hinaus einen wichtigen Beitrag zum deutsch-französischen Verständnis
 und zum gegenseitigen Kulturdialog.
***************************************************************************************************


Mit Cinéfête entdecken die deutschen Schüler und Schülerinnen, die Filme oft nur
 in der synchronisierten Fassung kennen, die kulturelle und ästhetische Vielfalt
eines europäischen Kinos, jenseits des Mainstreams!

Ziel von Cinéfête ist es, jungen Leuten mit dem französischen Film die französische Sprache und Kultur nahe zu bringen. Das Kino wird zu einem Ort des lebendigen Sprachenunterrichts und der Begegnung mit fremden Kulturen. Sie werden an Werke der Filmkunst herangeführt und für deren spezifische Qualität sensibilisiert. Dabei soll vor allem Eines nicht zu kurz kommen: die Lust am französischen Film, denn Kino ist Lernort und Erlebnisort! So ist Cinéfête ein mancherorts schon
im voraus heiß erwartetes Fest des Französischen Kinos: Cinéfête - c'est le cinéma en fête !
Als ältestes deutschlandweit agierendes Schulfilmfestival ist Cinéfête ein Modellprojekt: Entwickelt
auf Basis langjähriger französischer Erfahrungen im Bereich Filmpädagogik möchte es nicht nur
den französischen Film vermitteln und deutschen Lehrern Anregungen für einen anderen Französischunterricht geben. Es zielt auch darauf, Film als kulturelles Gut langfristig in den Schulunterricht zu integrieren und den Aufbau der Filmerziehung in Deutschland zu unterstützen.
BON FESTIVAL
!
 
Margret Schulz Sprachreferentin Institut Francais Mainz
  Maret Wolff, Lara Philippi  AG Kino - Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V.
Hubert Hetsch , Marburger Filmkunsttheater

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Das war das Programm

für Grundschulen:

Azur et Asmar, Zeichentrickfilm von Michel Ozelot, F 2006, 95 min.
 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

für Sekundarstufe 1 und 2:

Yuki & Nina von Hippolyte Girardot, Nobuhiro Suwa, F 2008, 92 min.

Micmacs à tire-larigot (Micmacs - uns gehört Paris!) von Jean-Pierre Jeunet, F 2010, 104 min.

Le hérisson (Die Eleganz der Madame Michel) von Mona Achache, F 2008, 99 min.

Oscar et la dame rose (Oskar und die Dame in Rosa) von E. E. Schmitt, F 2009, 105 min.

Le premier jour du reste de ta vie (C'est la Vie: So sind wir, so ist das Leben)
von Rémi Besanzon, F 2008, 114 min.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

für Sekundarstufe 2:

Molière von Laurent Tirard, F 2006, 120 min.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 Cinéfête 2011 bot ein vielfältiges Programm, das in verschiedene Welten und Themen
 entführte. Neben Abenteuergeschichten gab es Komödien und Familiengeschichten:

"Azur et Asmar" ist ein buntes Zeichentrick- Märchen aus dem Orient, das die Abenteuer zweier Brüder im Geiste erzählt und eine Allegorie auf die Verständigung unterschiedlicher Kulturen ist.  Während "Yuki & Nina" eher im Stil des Cinéma verité die Geschichte zweier Freundinnen erzählt, die von zu Hause fortlaufen, als Yukis Eltern beschließen sich zu trennen. Die Kinder emanzipieren sich von der Erwachsenenwelt und Traum und Wirklichkeit gehen ineinander über.

Ganz anders die phantasievolle und poetische Utopie von Jean-Pierre Jeunet: "Micmacs à tire-larigot", in der eine Gruppe von skurrilen Außenseitern einen komischen Rachefeldzug gegen skrupellose Waffenhändler aufnimmt und Jeunet wieder in ein magisches Paris entführt. Der Film "Le hérisson" basiert auf dem Bestsellerroman "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery. Die scheinbar mürrische Concierge Madame Michel und die lebensmüde elfährige Paloma leben in einem Pariser Wohnhaus. Ihr Leben ändert sich, als der geheimnisvolle Japaner Ozu auftaucht und die strengen bürgerlichen Regeln sprengt.

Eine tragikomische Familiengeschichte ist der Film "Le premier jour du reste de ta vie", in dem an fünf Tagen jeweils aus der Perspektive eines Familienmitgliedes ein entscheidender Moment im Leben passiert.

"Oscar et la dame rose" führt in die Welt des zehnjährigen Oskars, der schwer krank im Krankenhaus liegt und durch die Freundschaft zu einer Pizzalieferantin neuen Lebensmut schöpft.

Schließlich der Kostümfilm "Molière", der einen fiktiven Lebensabschnitt des berühmten Dichters beschreibt, eine Komödie voll von amüsanten Intrigen und Liebesabenteuern.